Informationen zur Sanierung

Porta Praetoria - weltweit einzigartig



Porta Praetoria - weltweit einzigartig

Welterbeverein informiert Bewohner über geplante Sanierung

Der Vorsitzende des Vereins „Welterbe Kulturfonds – Die Förderer e. V.“, Klemens Unger, hat die Anwohner der Straße Unter den Schwibbögen gemeinsam mit dem Architekturbüro Peithner in den Innenhof des Hotels Bischofshof eingeladen, um frühzeitig über die geplante Sanierung der Porta Praetoria zu informieren. Die Gelegenheit, mehr über den Umfang der Maßnahme und den Zeitplan zu erfahren, wurde von etlichen Bewohnern der Straße, vor allem aber von den Geschäftsinhabern mit großem Interesse genutzt.

Ungers Hinweise auf die geschichtliche Bedeutung der Porta Praetoria als weltweit einziges erhaltenes Tor eines römischen Legionslagers verdeutlichten auch die Strahlkraft, mit der die Porta Praetoria im Zusammenhang mit dem Donaulimes zu sehen ist, für dessen Eintrag in die UNESCO-Welterbeliste ein länderübergreifender Antrag gestellt wird.

Die Sanierungsmaßnahme ist mit drei Millionen Euro veranschlagt. Zwei Millionen hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zugesagt. Die Übergabe der Förderurkunde im Mai dieses Jahres war der Startschuss für die Umsetzung. Die Stadt Regensburg beteiligt sich mit 300 000 Euro, die fehlenden 700 000 Euro wird der Verein aufbringen. Dies wäre aber ohne eine Förderzusage von 600 000 Euro seitens der Brauerei Bischofshof nicht möglich.

Zunächst musste die Architektenleistung europaweit ausgeschrieben werden. Den Zuschlag erhielt das Regensburger Architekturbüro Peithner. Joachim Peithner kann auf große Erfahrung mit der Sanierung römischer Mauerreste in Regensburg verweisen. Er gab im Rahmen der Veranstaltung einen Überblick über Umfang und Zeitplan. Dabei wurde deutlich, dass die eigentlichen Sanierungsarbeiten erst 2016, nach Abschluss der Planungsphase, beginnen können. Mit Interesse nahmen die Anwesenden auf, dass im Zuge der Sanierung auch das Umfeld der Porta Praetoria neu gestaltet werde und ein „document“ geplant sei, das didaktisch aufbereitet, die Geschichte und Bedeutung des Denkmals erschließt und damit Kultur am authentischen Ort neu erlebbar macht.

Den anwesenden Bewohnern und Geschäftsinhabern konnte Peithner versichern, dass für die Sanierung zwar über einen langen Zeitraum ein Gerüst erforderlich sei, jedoch keine Sperrung der Straße. Mit Beeinträchtigungen durch Lärm oder Schmutz sei kaum zu rechnen. Unger und Peithner versicherten: „Die Maßnahme wird sensibel und zügig durchgeführt.“

Elisabeth Knott

Außensanierung der Porta Praetoria fast fertig

Ein großer Schritt ist getan –
Außensanierung der Porta Praetoria weitgehend abgeschlossen



Nicht nur die Gästeführer werden es mit Erleichterung quittieren: Das Gerüst vor der Porta Praetoria wird wieder entfernt. Die Außensanierung dieses bedeutenden Denkmals ist weitestgehend abgeschlossen und damit der erste Schritt der Gesamtmaßnahme. „Wir sind glücklich, dass die Arbeiten bisher problemlos abgelaufen sind und der Zeit-und Kostenrahmen eingehalten werden konnte.“ Klemens Unger, der Vorsitzende des Vereins „Welterbe Kulturfonds Regensburg – Die Förderer“ ist erleichtert. Schließlich ist die Sanierung der Porta Praetoria auf eine Initiative „seines“ Vereins zurückzuführen.





Oberbürgermeister Joachim Wolbergs war dabei, als die Gerüstbaufirma Herbert Lehner nach und nach die Gerüstteile entfernte. „Endlich können unsere Gäste die Porta Praetoria wieder sehen, lang genug war sie hinter Planen versteckt.“ Dafür aber sei nun alles getan, um die historische Substanz zu erhalten. Nur dürfe jetzt niemand erwarten, dass die Porta Praetoria quasi in neuem Glanz erstrahlt. Die Reinigung und Konservierung der Steinquader wurde sehr behutsam von der Firma Bauer-Bornemann aus Bamberg vorgenommen, die über langjährige Erfahrung in sensibler denkmalpflegerischer Sanierung verfügt.



Planung und Durchführung der Gesamtmaßnahme erfolgen in enger Zusammenarbeit zwischen dem „Welterbeverein“, der Stadt Regensburg und dem Eigentümer des Denkmals. Derzeit sind Gestaltung und Ausbau des „document Porta Praetoria“ und die Gestaltung des Umfelds in der Planung. Allerdings sind die Pläne noch nicht so konkret, dass sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.













Wolbergs dankte ausdrücklich dem Welterbe-Verein für sein Engagement. Das sei ein kleiner Verein mit nur 24 Mitgliedern, die sich aber allesamt aktiv „ins Zeug legen“. Nur mit sehr viel Engagement sei ein solches Projekt zu stemmen.



Immerhin geht es bei der Gesamtmaßnahme um ein Drei-Millionen-Projekt. Der Verein hat sich um Fördermittel bemüht. Zwei Millionen kommen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Stadt Regensburg beteiligt sich mit 300 000 Euro, die fehlenden 700 000 Euro wird der Verein aufbringen, wobei sich der Eigentümer, die Bischöfliche Knabenseminar-Stiftung, mit einem hohen sechsstelligen Betrag beteiligt. „Ohne großzügige Sponsoren könnten wir diese Summe nicht aufbringen“, betonte Unger und nannte allen voran die Brauerei Bischofshof und die Krones AG. „Es ist schon beachtlich wie sehr den Regensburgern ihr Welterbe am Herzen liegt. Das zeigt sich auch darin, dass sie dessen Erhalt finanziell mittragen.“

Natürlich kommen die ganz großen Spenden von den großen Unternehmen, aber auch jeder Regensburger könne, so Unger, mit einem kleineren Betrag etwas zum Erhalt der Porta Praetoria beisteuern. Der renommierte Künstler Joseph Michael Neustifter hat Schmuck-Anhänger mit dem Motiv der Porta Praetoria gestaltet. Wer mindestens 100 Euro spendet und den Betrag an der Rezeption des Hotel Bischofshof am Dom einzahlt, erhält einen dieser Anhänger als kleines Dankeschön. Ansonsten sind Spenden in jeder Höhe per Überweisung willkommen. Bankverbindung: LIGA Bank Regensburg
DE46 7509 0300 0001 3691 30





Regensburg, 12. Dezember 2016

Sanierung der Porta Praetoria ist abgeschlossen

Presseinformation


Sanierung der Porta Praetoria ist abgeschlossen
Daten und Fakten

Im Sommer 2014 ergab sich die Gelegenheit, Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ für die Sanierung der Porta Praetoria zu beantragen. Der Verein „Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer“ hat trotz der kurzen Fristsetzung die Chance genutzt und einen Antrag gestellt. Mitte November 2014 kam ein positiver Vorbescheid. Sofort erfolgte der konkrete Förderantrag für das Projekt, das mit drei Millionen veranschlagt war. In der Amtssprache lautet die Bezeichnung des Projektes „Porta Praetoria – Außensanierung, Inwertsetzung und Dokumentation“. Was so nüchtern klingt, wurde vom Verein „Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer“ über alle Hürden hinweg mit unermüdlichem Engagement, mit Begeisterung und Liebe zum Welterbe zur Realisierung gebracht.

Ziel der Maßnahme war die restauratorisch korrekte Sanierung und würdige Präsentation eines der Regensburger Wahrzeichen, das unter anderem für sich in Anspruch nehmen kann, das einzige erhaltene Tor eines römischen Legionslagers weltweit darzustellen. In ihrer Strahlkraft soll die Porta Praetoria am Beginn des transnationalen Donaulimes ein ideales Symbol für alle auf der Donauroute folgenden antiken Denkmäler sein.

Der Bestand des römischen Legionslagers, insbesondere seine Befestigung, stellt die Keimzelle aller städtebaulichen Entwicklung Regensburgs dar. Große Abschnitte der Lagermauer standen über 1800 Jahre durchgehend in Nutzung. Noch heute prägen der römische Befestigungsverlauf und Überreste römischer Gebäude die Topographie der Altstadt und sind dort ablesbar und erlebbar.

Ziel der Maßnahme ist daher auch eine verbesserte Ablesbarkeit und Erlebbarkeit der Porta Praetoria als topgraphischer Fixpunkt für die gesamte spätere Entwicklung der Stadt Regensburg: Nämlich als Mittelpunkt der nördlichen Lagerflanke und als Ausgangspunkt der Via Praetoria, deren Straßenachse für Jahrhunderte die weitere Bebauungsstruktur der Stadt bestimmte. Somit soll die Porta Praetoria – neben der Legionslagermauer – auch als Symbol für die gesamte Stadtentwicklung der vergangenen 1.600 Jahre gelten.

Was beinhaltet das Sanierungsprojekt?Außensanierung: Reinigung und Konservierung des QuadermauerwerksInwertsetzung: Die Neugestaltung des Umfelds rückt das Denkmal Porta Praetoria besser ins Blickfeld und hebt seine historische Bedeutung hervor. Dokumentation: Das Projekt wird kontinuierlich fotografisch dokumentiert. Dies ist auch eine Auflage der Zuschussgeber. Eine professionelle Fotodokumentation über den jeweiligen Projektfortschritt wurde jeweils dem jährlichen Zwischenbericht in digitaler Form beigefügt.

Was ist wirklich neu?

1. Neugestaltung des Umfelds
Die Schrankenanlage vor der Einfahrt zum Innenhof des Hotel Bischofshof wurde verlegt. Sie stört nicht mehr das Erscheinungsbild des Umfeld der Porta Praetoria. Neben dem noch erhaltenen Turm wurde eine kleine begehbare Fläche geschaffen, so dass Touristengruppen sich dort während der Führungen aufhalten können. Die Fläche wurde so gepflastert, dass sie den Verlauf und die Dimension der Mauer um das Legionslager erkennen lässt. Zwei Stufen im Halbrund der Einfahrt zum Innenhof des Hotels bieten eine Sitzmöglichkeit. Der kleine Platz wird abends beleuchtet. Auch die Porta Praetoria und der noch erhaltene Turm werden durch gezielte Beleuchtung in ihrer Bedeutung betont.

2. document Porta Praetoria
In einem der Räume im noch erhaltenen Turm wurde ein document eingerichtet.
„documente“ sind in Regensburg als Museen gelistet. Im Charakter gleichen sie Informations- und Vermittlungsorten, die jeweils auf das entsprechende Baudenkmal zugeschnitten sind. Im Fall des „document Legionslagermauer“ wurden zum Beispiel Infotafeln, Lichteffekte und bauliche Besonderheiten wie Stege so eingesetzt, dass die Mauer nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar wird.
Auch aus der Porta Praetoria wurde nun ein solches „document“. So kann sie optimal in das bestehende Kommunikationskonzept eingegliedert werden.

Documente sind in Regensburg Orte, an denen wichtige Zeugnisse der Geschichte informativ in Szene gesetzt werden. Sie sind teilweise frei zugänglich im Rahmen von Führungen (Beispiel document Niedermünster, document Neupfarrplatz, document Scnnupftabfabrik).

Zum document Porta Praetoria: Der entsprechende Raum im Turm wurde saniert. Die Quaderelemente aus der Römerzeit sind dort ebenso sichtbar wie die späteren Einbauten in der Zeit des Barock und des 19. Jhdt.
Dieser Innenraum des Turms ist durch eine Glastür auch von außen sichtbar.
Der Raum ist jedoch nur im Rahmen von Führungen zugänglich. Führungen sind für Gruppen jederzeit buchbar. Turnusführungen finden jeweils samstags statt. Karten hierfür sind am Domplatz 5 erhältlich.

Das Führungspersonal vermittelt alle notwendigen Informationen. Zusätzliche Details können jedoch interaktiv herangeholt werden. Im Raum befindet sich eine PC-Säule. Auf einem Großbildschirm ist ein „digitaler Römer“ sichtbar. Seine Ausrüstung kann angeklickt werden. So erhält man Informationen, die aber über die Ausrüstung hinausgehen, d.h. Informationen zur Geschichte und zur Bedeutung des Legionslagers. In ähnlicher Form gibt es solche Darstellung bereits im document Niedermünster. Die digitale Darstellung wird demnächst noch durch einen Film erweitert.
Weitere Erklärungen vermittelt eine Informationstafel, die auch in Blindenschrift gestaltet ist.

Wie sah der Zeitplan aus?
2014: Genehmigungsverfahren (denkmalrechtliche Erlaubnis, Gerüststellung etc.)
2014: Statische Untersuchungen

2015: Raum- und Konzeptionsplanung; 3D-Scan

2015: Restauratorische Voruntersuchungen
2015: Ergänzung des Aufmaßes

2016: Sanierung des Quadermauerwerks der Porta Praetoria

2016: Umbau und Instandsetzung Innenbereich Turm

2016/2017: Einbau Infrastruktur für Informationspunkt
2016/2017: Inwertsetzung und Gestaltung des Außenbereiches
Der Zeit- und Kostenplan wurde eingehalten


Wer war an der Realisierung des Projekts beteiligt?Eigentümer der Porta Praetoria: Bischöfliche Knabenseminarstiftung. Initiator der Maßnahme ist der Verein „Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer“Projektleitung: Brauerei Bischofshof in Vertreter des EigentümersArchitekt: Zunächst musste die Architektenleistung europaweit ausgeschrieben werden. Den Zuschlag erhielt das Regensburger Architekturbüro Peithner. Joachim Peithner kann auf Erfahrung mit der Sanierung römischer Mauerreste in Regensburg verweisen. Landesamt für DenkmalpflegeStadt Regensburg (Kulturreferat, Planungs- und Baureferat, Untere Denkmalschutzbehörde)
Wieviel kostet die Gesamtmaßnahme?
Rund 3 Millionen Euro

Wer bringt diese Summe auf?
2 Millionen hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zugesagt. Die Mittel kommen aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“

300 000 Euro kommen von der Stadt Regensburg
700 000 Euro wird der Verein aufbringen.
Dies wäre aber ohne eine Förderzusage von 600 000 Euro seitens der Brauerei Bischofshof nicht möglich.

Es gibt eine Reihe von Firmen und Privatpersonen, die die Maßnahme großzügig durch Spenden gefördert haben. Die Liste der Sponsoren wird bei der Eröffnungsveranstaltung bekannt gegeben.

Warum wurde das Projekt so großzügig bezuschusst? – Bedeutung der Porta Praetoria

Die Porta Praetoria ist das weltweit einzig erhaltene römische Legionslagertor und somit von globaler Bedeutung. Sie ist zudem ein identifikationsstiftendes Symbol der Welterbestätte „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“.
Die Bedeutung - den materiellen und immateriellen Wert – dieses einzigartigen Bauwerks gilt es zu vermitteln.

Als Welterbestadt wird Regensburg national und international als kulturelles Erbe nicht nur wahrgenommen, sondern außerordentlich wertgeschätzt. Die Ergebnisse der Projekte stoßen somit lokal, national und international auf großes Interesse.
Die hohe fachliche Qualität bei der Umsetzung des Projektes war von Anfang an gewährleistet und konnte überzeugend begründet werden.

Im städtebaulichen Kontext nimmt die Porta Praetoria eine Sonderstellung ein. Sie steht durch ihre Lage dauerhaft im touristischen Fokus und gilt neben der Legionslagermauer als das Symbol für die noch sichtbaren römischen Spuren im Regensburger Stadtbild. Allein durch ihre Position und ihre Ausmaße wird die Lage und Ausrichtung des römischen Lagers vorstellbar. So trägt sie maßgeblich zum Verständnis von Regensburgs römischer Vergangenheit bei.

Die Porta Praetoria ist Teil des römischen Welterbes und wurde bereits bisher als „Lernort“ genutzt. Die Stadt Regensburg nutzt besonders die Tage des offenen Denkmals oder die Welterbetage für derartige Wissenstransfers.

Ziel des Projektes war die denkmalgerechte Sanierung der teils akut restaurierungs-bedürftigen antiken Bausubstanz des weltweit einzigen erhaltenen Legionslagertors, der Porta Praetoria. Das Projekt hat einen hohen konservatorischen Vorbildcharakter, da denk-malpflegerische Standards auf der Basis der neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse zur Anwendung kommen, wie das bereits realisierte Projekt „Kalksteinkonservierung an der römischen Porta Praetoria“ zeigt.

Im Rahmen des Investitionsprogramm für nationale UNESCO-Welterbestätten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konnte die bereits abge- schlossene und baulich, denkmalpflegerisch und didaktisch anspruchsvolle Maßnahme „Sanierung Legionslagermauer und Installation des Informationssystem „document legionslagermauer“ in den Jahren 2009 – 2013 realisiert werden. Analog hierzu wird die Porta Praetoria ebenfalls als sogenanntes „document“ in die Gesamtstruktur „Römisches Welterbe Regensburg“ integriert.
Diese vernetzte Dokumentation und Vermittlung, welche zugleich die Bedeutung der einzelnen Baudenkmäler herausstellt, setzt sie sichtbar in Bezug auf ihr städtebauliches Umfeld. Allgemein lässt sich feststellen, dass dem sogenannten „Römischen Welterbe“ hinsichtlich der geplanten Entwicklung des Obergermanisch-Raetische Limes und des Hadrianswalls hin zu einem transnationalen Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches/ Frontiers of the Roman Empire“, zusätzliche Bedeutung zukommt. Dieses nationen-übergreifende Denkmal soll in Zukunft zwei Dutzend Staaten entlang aller Außengrenzen des ehemaligen Imperium Romanum umfassen, auch die Anrainer des so genannten „Donaulimes“ umfassen. Regensburg hat als Welterbestätte und römische Gründung mit dem einzigartigen Baudenkmal „Porta Praetoria“ hier eine herausragende Schlüsselposition. Aus dieser exponierten und zukünftig noch mehr beachteten Stellung erwächst auch die Verantwortung, diesen Kulturschatz vorbildhaft zu vermitteln und zu präsentieren.

Wer kommt zur Eröffnungsfeier? Wann findet sie statt?

Zur Eröffnungsfeier ist für
Freitag, 16. Juni 2017 um 12.30 Uhr

eingeladen.Treffpunkt ist vor der Porta Praetoria. Zunächst sammeln sich die Gäste. Um 12.45 Uhr werden Reden gehalten. Bischof Rudolf Voderholzer wird die Porta Praetoria segnen.

Nach dem kleinen Festakt kann das document in Gruppen besichtigt werden. Regensburgerinnen und Regensburger, die an diesem Tag keine Gelegenheit dazu haben, müssen nicht enttäuscht sein. Auch beim Bürgerfest und an den Tagen des Offenen Denkmals wird es Gelegenheit geben, das document bei freiem Eintritt zu besichtigen.

Eingeladen sind alle Regensburgerinnen und Regensburger, insbesondere die Anwohner, die während der seit die Sanierungsarbeiten an der Porta Praetoria viele Unannehmlichkeiten erdulden mussten. Es gab Lärm und Staub und Beeinträchtigungen durch die Sperrung des Durchgangsverkehrs.




Für Rückfragen:
Elisabeth Knott
Tel. 0941 890 33 00
Mobil 01711749887
Knott.elisabeth@t-online.de